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Hauptwerk
Principal             16'
Quintaton           16'
Principal               8'
Gemshorn             8'
Viola d G              8'
Großgedackt         8'
Octav                  4'
Hohlflaut             4'
Quint             2 2/3'
Octav                  2'
Cornett              4f   Scharff               5f
Fagott               16'
Trompet              8'
Nebenwerk
Bordun              16'
Bassethorn          8'
Principal             8'
Rohrflaut            8'
Octav                4'
Flaut Dolce        4'
Flautino             2'
Mixtur               3f
Fagott Oboe       8'
Schwelwerk
Salicional          8'
Dolce               8'
Flauto Angelica  8'
Quintatön         8'
Viola                4'
Fluit Travers      4'
Flageolet          2'
Euphone           8'
Pedal
Principal             16'
Violonbaß           16'
Subbaß              16'
Octavbaß            8'
Gedacktbaß         8'
Jubal                  8'
Quintbaß       5 1/3'
Octavbaß            4'
Posaunenbaß     16'
Trompetenbaß     8'
Claironbaß          4'

Sample Set

Sonus Paradisi bietet die Ssmples in 48kHz/24 bit resolution für Hauptwerk 4.2 und das Set ist nicht encrypted, ein license update ist nicht nötig.
Diese Multiple releases sind auf drei Niveau aufgenommen: Kurz, Mitte und lang.

Das Sample Set ist als SemiDry oder als Surround erhältlich.

SemiDry - Die Mikrofone in der Nähe der vorderen Pfeifen und pro Gruppe von Pfeifen angepasst. Diese Variante enthält vor allem den DRY-Pfeifensound, der Nachhall kann mit einem Lexicon MX300 versorgt werden.
Das Set kostet inklusive Mehrwertsteuer €254,-

Surround - Die Mikrofone befinden sich in einem bewährten Sechs-Kanal-Setup des Sonus Paradisi Systems. Zwei Mikrofone nehmen die Töne relativ nah, aber weiter weg als die Dry Samples. Zwei weitere Mikrofone nehmen den Klang in größerer Entfernung von der Orgel als diffusen Klang auf. Als nächstes werden zwei Mikrofone in großer Entfernung von der Orgel platziert, um die hinteren Töne für Surround aufzunehmen. Bei Total gibt es 4 vordere Audiokanäle und 2 Rückkanäle. Ein Mischpult steht zur Verfügung, um das gewünschte Niveau der verschiedenen Aufnahmen zu mischen.
Dieses Set kostet inklusive Mehrwertsteuer €508,- Siehe Sonus Paradisi

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Verschueren rekonstruierte die Ibach-Orgel

Die monumentale Orgel wird in der hohen Zeit der Romantik (1850 bis 1890) errichtet. Damals entstanden die besten romantischen Instrumente, bei denen die zarte Spielweise auf klassische mechanische Prinzipien angewendet wurde. Der Toucher ermöglichte es dem Organisten sehr nuanciert zu spielen. Die schönen Klänge eignen sich hervorragend für die Aufführung der symphonischer Werke von Mozart, Brahms, Liszt und Schumann. Die Ibach-Orgel hat 42 Register, aufgeteilt in drei Manuale und Pedal. Die Disposition ist fast identisch mit dem ursprünglichen Entwurf von Ibach. Allerdings wurde eine Bassoon 16‘ im Hauptwerk aufgenommen und auf dem dritten Manual wurde das Krummhorn in ein intim klingendes Euphone 8‘ umgewandelt. Die Orgel hat insgesamt 2417 Pfeifen.

Neue Register wurden erfunden und angewendet, wie das Euphone 8' mit durchschlagenden Zungen, der Flaut Travers 4' mit überblasenden Pfeifen, intim klingenden konische Viola 8‘ und Viola 4‘,
der Jubal 8‘ mit doppelten Labia. Die romantische Ibach-Orgel bietet ein ungewöhnlich breites Spektrum an Solo-Registern, während ein kraftvolles und monumentales Plenum auf dem Hauptwerk gegen ein mildes Plenum auf dem Nebenwerk bewahrt wird. Der Nachhall der Kirche ist 7 Sekunden
Am 17. März 2011 wurde die Orgel aufs Neue gespielt.

Die Ibach-Orgel ist repräsentativ für den liturgischen Einsatz im Brabanter-Land in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die symphonische Natur der Orgel wird mit einer großen Klangvielfalt erreicht. Register von 16 und 8 Fuß geben den Klängen die nötige Tragfähigkeit. Die große Auswahl an Registern ermöglicht dynamische Unterschiede in feinen Schritten. Noch intimer wird das weiche Pianissimo durch den Einsatz eines Schwellwerk für die dritte Tastatur.
Diese schönen Eigenschaften werden durch die Samples von Jiri Zurek korrekt übertragen.

Sehen Sie sich die Mini-Dokumentation über die Restaurierung der Ibach-Orgel an: Film

Rudolf & Richard Ibach  

Orgelbauer
der Hochromantik

Die St. Gertrudis-Kirche von Bergen op Zoom(Nld) wurde um 1450 erbaut. Die Orgel wurde 1864 (zur Zeit der Hochromantik 1850-1890) von den deutschen Orgelbauern Rudolf & Richard Ibach für die Marienkirche in Berg op Zoom gebaut. Es handelt sich um eine große romantische Orgel mit 42 Registern, die über drei Manuale und Pedal verteilt sind. Das monumentales Gehäuse ist ein Entwurf des Brüsseler Architekten Emanuel A. J. Cels.

In 1915 wurde die Orgel in eine kleinere Orgel mit 25 Registern umgewandelt. Allerdings wurde die alte Pfeifen für die beiden Tastaturen und das Pedal verwendet. Das Schellwerk verschwand und es wurden mehrere Register geändert. In 1988 wurde die Orgel in die Pfarrei St. Gertrudis überführt. Der intensive Einsatz der Orgel für die Liturgie und Konzertaufführungen erforderte eine umfangreiche Restaurierung.

Der Orgelberater Jan Jongepier untersuchte die Orgel 1997 und erklärte, es handele sich um eines der wertvollsten Orgeln aus der Zeit der Hochromantik.
Jongepier:"Ein Instrument des königliches Merkmals und einzigartig für Europa"Eine Zurückrestaurierung nach Ibach in seiner ursprünglichen Form war jedoch notwendig. Im Jahr 2001 machte Jongepier einen Restaurierungsplan und Verschueren in Heythuysen wurde beauftragt die Restaurierung durchzuführen. Die umfangreichen Arbeiten, die durch diesen präzise Restaurierung geleistet wurden, kosteten über eine Million Euro.