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Orgelmakerij Noorlander in Lunteren

Mit dem Spielen von Hunderten von Kirchenorgeln habe ich erlebt, wie es am Spieltisch in einer Kirche klingt. Dies erwarte ich auch zu hören von einer Hauptwerkorgel in meinem Wohnzimmer und diese Ideen habe ich mit Kees Noorlander diskutiert, bei einem Besuch in seinen Auditorium in Lunteren. Die Orgeln verfügen hier über einem hervorragenden Audio-System. Eine Kette von Digital-Analog-Wandler, Verstärker und gute Lautsprecher, die platziert sind auf der Höhe der Ohren des Organisten. So hört ein Organist die Klänge, die die Situation der Kirche entspricht. Ein Subwoofer in einem sehr großen Gehäuse sorgt für eine glatte Darstellung der Bass-Töne der Pedalregister.

Sonnette III

Meine Vorliebe ging zu der Sonnette III, aber mit Änderungen auf persönlichen Wünsche. Das könnte hier realisiert werden. Die Lautsprecher liefern eine transparente Reproduktion der Pfeifenklängen. Mit dem Samples Stück für Stück auf den Lautsprechern Anpassen werden die Pfeifenklänge aus der Kirche genau reproduziert. Das es Lautsprecher sind die Klängen wiedergeben ist nicht hörbar, es klingt es völlig ähnlich zu den Klängen, die direkt aus den Pfeifen meiner Pfeifenorgel kommen. Die Anpassung je Sample ist eine absolute Voraussetzung.

Eine logische und einfach auszuführende Methode wird im Praxisbuch beschrieben.

Hauptwerkorgel

Jahrzehntelang habe ich Orgeln gebaut für das Wohnzimmer. Da Kirchenorgel-Pfeifen zu mächtig sind für eine Hauspfeifenorgel, habe ich Pfeifen hergestellt mit der gleichen Mensur und so denselben Klängen hören ließen, jedoch mit weniger Volumen durch einen niedrigen Winddruck. Als Organist möchte auch zu Hause mit den gleichen Klängen spielen. Eine Haus-Orgel wird durch das Fehlen der Akustik begrenzt. Für eine Hauptwerkorgel gelten diese Beschränkungen nicht. Die Klänge sind die Klänge einer Kirchenorgel, die zusammen mit der Akustik der Kirche in den Samples gespeichert werden.

Die Hauptwerkorgel verfügt über drei Tastaturen die über eine MIDI-Verbindung verbunden sind mit einen Computer, wo die Klänge der Pfeifenorgeln digital gespeichert sind. Ein DAC (Digital-zu-Analog-Wandler) sendet die Klänge zum Audio-Teil, wo zwei Aktivlautsprecher von guter Qualität gewährleisten, das die Klänge völlig übereinstimmend mit den originalen Pfeifenklängen  wiedergegeben werden. Die gleichmäßige Reproduktion der Klänge erhalte ich durch Anpassen der Samples an den Lautsprechern.

Der Ton bekommt mehr Wert beim Anschauen eines Films, wenn es in Surround ist aufgenommen; es gibt das Gefühl mittendrin zu sitzen. Am Spielen einer Orgel kann es nichts hinzufügen. In der Kirche hört der Organist die Klänge der Pfeifen auf kurzer Distanz und weiter den Nachhall in der Akustik der Kirche, die aus mehreren Richtungen reflektiert werden. Diese lasse ich aus einzelnen Kanälen kommen, die auf dem Lexicon MX 300 angeschlossen sind. Der Reverb ist dann viel realistischer zu hören und es klingt wie eine natürliche Übertragung der Akustik der Kirche.

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Realistischer Klänge

Im Lexicon MX 300 ist die Akustik von vielen Räumen mit unterschiedlicher Größe und unterschiedlichen Reflexionseigenschaften gespeichert. Jeder Klang die durch dieser Räume gesendet wird klingt als ob die Hauptwerkorgel wirklich in diesem Raum steht. Die Akustik ist wirklichkeitsgetreu anwesend und besser als die mit gesampelten Klang im Samples die mehr oder weniger ein Kompromiss zwischen den beiden Klangarten.
Der Sample Set der Transeptorgel van de Laurenskerk in Rotterdam beweist dies überzeugend. Die dry Samples lassen den Charakter der Pfeifen komplett zum Ausdruck kommen, jedes Detail ist hörbar, weil sie auf kurzer Distanz wird aufgezeichnet und der Hall hier nichts verdeckt. Dieser Klang geht direkt zur Audiowiedergabe der Orgel und parallel zum Lexikon, welche es über einen separaten Kanal hören lässt. Dies entspricht der Situation in der Kirche.

Eine zweite Sample im Set ist in größerer Entfernung aufgenommen und gibt den Klang gemischt mit der Akustik der Kirche als diffuse Sample. Auf dem Schirm ‘Mixes and Noises‘ kann ein Schieber die Klänge von Dry nach Diffuse verschieben. Im Stand Dry klingt den direkten Klang zusammen mit der Akustik aus dem Lexikon. Wenn ich den Schieber auf dem ‘Mixes and Noises‘ Schirm von Dry nach Diffuse verschiebe, klingt der gemischten Klang des Pfeifentons und die Akustik aus dem Sample. Der Klang der Pfeife klingt auf größer Entfernung und das Charakter ist schlecht hörbar. Die schöne Akustik klingt noch immer aus dem Lexikon, sondern wann es weggedreht wird, bleibt nur die ärmliche Akustik aus dem Sample.

Beim Lexikon kann die Akustik kann gewählt werden aus sehr viel Räumen in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Charakteren,  wie harte oder weiche Wände, viele oder wenige Reflexionen, stark verstreut oder stärker konzentriert. Diese Effekte sind kontinuierlich zu regulieren. Die akustischen Eigenschaften einer unbegrenzten Anzahl von Kirchen sind auf dieser Weise zu erreichen.

Mit der Akustik von der Lexicon MX 300 simuliert die Hauptwerkorgel die Kirchenorgel auf der meist realistischsten Weise.

Beleuchtung

Die Beleuchtung für das Notenpult und das Pedal ist an dieser Orgel eingebaut. Schalten erfolgt auf innovativer Weise. Auf der linken Seite unter den Tastaturen ist ein kleiner Sensor angebracht. Mit einer kleinen Bewegung mit der Hand entlang der Sensor wird eine Zeile LED-Leuchten über das Notenpult eingeschaltet. Zur gleichen Zeit beleuchtet eine zweite Zeile-LED-Leuchten der Pedal-Tastatur. Wird der Sensor ein paar Sekunden abgedeckt, dann dimmt das Licht; loslassen und aufs neue bedecken macht das Lichts heller.

Auf dem Foto wird die Beleuchtung sichtbar durch mit der Maus entlang zu gehen                               ---------->

Lexicon MX 300

Da meine Erfahrung mit der früheren Orgel mich gelehrt hat wie wertvoll ein separates Hall-System ist, habe ich meine Bedürfnisse mit Kees Noorlander diskutiert. Er hat gute Erfahrungen mit dem Lexicon MX 300, in denen die Akustik der verschiedenen Bereiche in verschiedenen Größen gespeichert sind. Wenn die Akustik von einem Bereich der passenden Größe ausgewählt ist, gibt es keinen hörbaren Unterschied zwischen den aufgezeichneten Nachhall aus der Kirche und den Nachhall aus dem Lexikon.

Das Lexicon MX 300 ist bei der Orgel eingebaut. Separate Lautsprecher geben den Nachhall wieder. Aus praktische Gründe sind diese Lautsprecher auf der Orgel platziert, aber sie können ohne Einwand einen weniger sichtbaren Platz bekommen. Das Lexicon MX300 ist erhältlich bei Orgelbau Noorlander.

                                                                                                          website Noorlander
Nachhall

Meine vorige Orgel hat ein Lexicon Nachhall-System. Mit verschiedenen Organisten, die meine Orgel spielten habe ich über meinen Ideen diskutiert und wir experimentierten mit dem Nachhall. Die Schlussfolgerung war, dass dry Samples zusammen mit dem Nachhall aus dem Lexikon eine realistischer Wiedergabe einer Orgel geben als Surround Samples aus demselben Sample Set. Es gibt auch Sample Sets von Orgeln in Kirchen mit weniger Akustik und dann klingt es angenehmer wenn im Lexikon die Akustik einer kleinen Kirche gewählt wird. Dieser kleine Zusatz gibt nur ein wenig mehr Hall, ohne die natürliche Akustik der Kirche zu schaden.