Proportional verringern

Ein Umzug zur anderen Kirche hat große Konsequenzen. Wenn der Raum viel kleiner ist, muss die Intonation drastisch angepasst werden. Den im Sample festgelegten Klängen stellen die Klänge dar, wie sie in der Kirche geklungen hatten. Für die Anwendung im Wohnzimmer müssen die Lautstärken verringert werden, aber bei Verringerung des Totalvolumens werden die sanften Register unhörbar oder bleiben Zungen zu laut. Die Klänge müssen proportional verringert werden, damit die Viola hörbar bleibt und die Trompete nicht ohrenbetäubend klingt. Das Sample enthält den Klang wie es in der Kirche geklungen hat. Durch die Intonation wird den Klang am Wohnzimmer angepasst.

Viel Hauptwerk Spieler haben eine zu großes Vertrauen im Sample Erzeuger und erwarten, dass er die Klänge schon im Gleichgewicht hat gebracht. Es ist aber eine zu schwere Aufgabe, da er die neue Umgebung nicht kennt. Jeder Raum hat seinen eigenen Einfluss auf dem Klang; Parkettboden oder Teppich, Gardine oder Jalousien sind große Flächen. Sie beeinflussen sowohl Reflexion als Absorption der Klänge. Der Organist muss die Samples selber intonieren bis einen Ton aus dem Lautsprecher den Ton aus der Pfeife entspricht.


Intonation reproduziert das Original

Pro Taste (pro Ton) gibt es 15 Möglichkeiten diesen Sound nach eigenem Ermessen zu intonieren. In meine Orgel hat praktisch keine Sample noch den ursprünglichen Wert, und der Klang ist völlig übereinstimmend mit dem Original, was ausschließlich die Intonation zu verdanken ist. Es ist notwendig, alle Möglichkeiten zum Intonieren zu nutzen. Bei einigen Sample Sets habe ich die Kirche besucht, wo die ursprüngliche Orgel sich befindet, zum Feststellen das die Orgel so gut wie möglich in meinem Zimmer reproduziert wurde.


Kopfhörer

Obwohl das belauschen einer Hauptwerk Orgel mit einem Kopfhörer eine gute Wiedergabe der Klänge bietet, gibt es eine große Chance von Hörschäden. Dies wird durch Untersuchungen von der Erasmus-Universität Rotterdam und der katholischen Universität Leuven dargestellt. Eine große Lautstärke nah am Ohr beobachtet, verursacht eine dauerhafte Hörschäden; eine geringere Lautstärke aber langer angehört hat denselben negativen Effekt. Deswegen ist das Hören mit zwei Lautsprecher in Höhe der Ohren die beste Option. Die Hörschäden kann auftreten in der Form von schlechteren Beobachtung bestimmten Ton Bereiche, aber öfter tritt Tinnitus auf (Ohrgeräusche). In allen Fällen gibt es keine Heilung für Gehörschäden.

Lautsprecher

Die Qualitätsanforderungen die für die Wiedergabe von CDs gelten, sind hier nicht anwendbar. Für eine CD Aufnahme spielen alle Instrumente gleichzeitig und alle Klänge werden in den richtigen Verhältnissen gespeichert. HiFi Anlagen sollten in der Lage sein alle Klänge von einem breiten Frequenzbereich gleichmäßig wiedergeben zu können.

Klänge einer Pfeifenorgel werden pro Pfeife aufgenommen und Stück für Stück in Samples festgelegt. Die laute Klänge in einer Kirche müssen auf einem viel niedrigeren Niveau im Hause wiedergegeben werden. Auf dieser unteren Ebene sind die Verhältnissen zwischen den Klängen anders. Es ist für ein Sample Bearbeiter nicht möglich eine Einschätzung zu machen, was in jedem Wohnzimmer den gleichen Klangeindruck macht. Hauptwerk bietet die Möglichkeit jeder Ton separat anzupassen. Durch den Klängen zu intonieren werden sie am Lautsprecher und an der Umgebung angepasst.

Die Intonation ist eine zwingende Voraussetzung da die Lautsprecher ein Bestandteil der Intonation sind. So entsteht die einmalige Gelegenheit, alle Abweichungen in den Lautsprechern zu korrigieren.
Die Kombination Samples und Lautsprecher bilden dann eine Einheit. Jedoch machte es Sinn die Lautsprechern von guter Qualität zu wählen. Wenn die Samples hier gut angepasst werden, wird eine Klangqualität erreicht, entsprechend zu den Klängen aus den Pfeifen.

 

 

Nederlands

in English
v
Was braucht eine Hauptwerk-Orgel?

1.
Computer – kräftiger Computer mit dem Hauptwerk Programm
2. Digitaal-Analoog Wandler
– oft die Soundkarte genannt
3. Touchscreen
– ein oder zwei Schirme zum Registriere
4.
Spieltisch – zwei oder mehr Tastaturen plus eine Pedalklaviatur
5. Audiosystem
– die Verstärker und die Lautsprecher  
Funktionieren einer Hauptwerkorgel

Die Samples werden gespeichert in einem Computer der über ein MIDI Kabel mit der Spieltisch. Die Klänge werden zugeführt zum Audio-Verstärker von hoher Qualität und werden abgestrahlt von Lautsprecher aus der Top-Klasse.

Durch Pressen einer Taste wird den Ton klingen, auf der gleiche Weise wie die Pfeife es in der Kirche getan hat. Dieser dauert solange die Taste gedrückt und weil von jedem Ton acht bis fünfzehn Sekunden sind festgelegt, ist es mehr als ausreichend zum Spielen eines Tons. Wenn ein Ton noch länger klingen sollte, wird das Sample wiederholt abgespielt.

Beim Loslassen der Taste wird sofort zum Ende der Tons geschaltet. Die charakteristische Art und Weise mit der Pfeife einen Ton endet, ist im Speicher festgelegt und es wird hörbar beim loslassen der Taste. Kurz oder lang drücken der Taste lässt die Pfeife anders klingen, es ist auch in einer Hauptwerkorgel zu hören.

Hauptwerk klingt als Pfeifenorgel

Von einer Pfeifenorgel wird jeder Ton separat aufgenommen und als ein Sample im Speicher festgelegt. Für den Organist ist es wichtig, dass er beim Spielen der Hauptwerkorgel nicht nur den Klang hört aber vor allem die Artikulation, wo den Ton mit anfangt. Kurze Töne in rascher Folge auf der gleichen Taste gespielt, lassen die Pfeife anders klingen als lange angehaltenen Tönen. Dieser Unterschied wird im Sample gespeichert.

Durch die Akustik des Raumes bringen die Töne der Umgebungsluft in der Resonanz, wobei diese nach dem Loslassen der Taste noch einiger Zeit nachklingen. Dies Nachhall muss ebenso im Sample gespeichert werden, eventuell in einem gleich aufgenommen zweiten Sample. Alle Samples zusammen sind in einer digitalen Speicherbank festgelegt.  Die Tastaturen der Orgel sind angeschlossen auf dem Hauptwerkcomputer, die die Töne über einen Digital-Analog-Wandler zum Audio-Teil der Orgel schickt.

Ein Sample ist einen Pfeifenklang in einem Speicher

Durch die spezifische Art von erregen der Pfeifenklänge bilden sie einen einzigartigen Charakter. Die Einschleuder-Erscheinungen des Anfangs vom Ton, die Fluktuationen des Tons und die typische Art und Weise beim Enden, bilden die charakteristischen Eigenschaften des Tons aus einer Orgelpfeife. Organisten, die gerne mit diese Töne musizieren möchten, erwarten, dies im Samples zu hören. Der Ton, der von einem Lautsprecher kommt muss ähnlich sein mit dem Ton aus einer Orgelpfeife.